Warenkunde mit allen Sinnen – mit Kindern Lebensmittel entdecken
Es ist wichtig, dass Kinder lernen, wie Lebensmittel in ihrer natürlichen Form aussehen und wo sie herkommen. Denn nur wenn sie die Herkunft verstehen, können sie Wertschätzung entwickeln – für das, was täglich auf ihrem Teller liegt. So helfen wir euch dabei, die Kids mit den Lebensmitteln bekannt zu machen.
So wird Warenkunde ganz praktisch
Lebensmittel begreifen: Mit der Fühlbox spielerisch lernen
Mit unserer Fühlbox bieten wir Kindergärten und Grundschulen eine tolle Möglichkeit, sich auf spielerische Weise mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen. In 12 abwechslungsreichen Sets rund ums Jahr werden unterschiedliche Lebensmittelgruppen betastet, bewundert und gerochen.
So schnuppern sich die Kinder zum Beispiel durch unsere „Gewürzreise“ und lernen, dass viele Gewürze einen ziemlich weiten Weg hinter sich haben, bevor sie bei uns in der Küche landen.
Bei der „Bohnen-Bande“ werden verschiedene Hülsenfrüchte sortiert, Bohnen selbst angebaut – und ein kleines Erbsen-Experiment gibt’s auch.
Woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie uns stark machen
So erleben Kinder: Lebensmittel wachsen nicht in Verpackungen, sondern haben einen natürlichen Ursprung – verbunden mit harter Arbeit und ökologischen Prozessen.
Wer versteht, woher unser Essen kommt, entwickelt mehr Respekt gegenüber Lebensmitteln – und gegenüber den Menschen, die sie erzeugen. Außerdem wird ihnen in den Fühlbox Sets spielerisch vermittelt, welche Superkräfte in den unterschiedlichen Lebensmitteln stecken und wie sie unserem Körper guttun.
Gesunde Entscheidungen durch Wissen
Kinder, die frische, unverarbeitete Lebensmittel kennen, sind eher bereit, gesunde Entscheidungen zu treffen. Sie erkennen den Unterschied zwischen natürlichen Lebensmitteln und stark verarbeiteten Produkten mit viel Zucker, Salz oder ungesunden Fetten.
Bei unserem Fühlbox-Set „Ernteschatz“ können die Kinder zum Beispiel einen Regenbogen aus Obst und Gemüse legen und lernen viele neue Obst- und Gemüsesorten kennen. Hier haben wir für euch zusätzlich eine kostenlose Ernährungsbildungs-Aktion rund um den Regenbogen auf unserem Teller geschnürt. Schnell und einfach umgesetzt. Probiert es doch einfach mal aus.
Saisonalität und Nachhaltigkeit verstehen
Woher kommen die Erdbeeren im Dezember und schmecken die überhaupt schon? Wann ist eigentlich Kartoffelzeit? Und warum gibt es im Januar noch deutsche Äpfel, obwohl sie schon im September geerntet wurden?
Wenn Kinder ein Bewusstsein für saisonale Lebensmittel entwickeln, verstehen sie besser, wie Ernährung, Landwirtschaft und ökologische Nachhaltigkeit zusammenhängen.
Das Wissen um Herkunft und Saison stärkt die Beziehung zu gesunder Ernährung – und zur Umwelt. Ein Wissensschatz, der die Kids für die Zukunft fit macht.
Drei Tipps für Warenkunden zum Anfassen für den Familienalltag Zuhause
1. Fühl- und Riechspiel in der Küche
Lasst die Kinder beim Kochen mitmachen – aber mal ohne zu schauen! Einfach Augen verbinden und verschiedene Obst-, Gemüse- oder Gewürzsorten ertasten oder erschnuppern lassen.
„Ist das eine Zwiebel oder ein Apfel? Riecht das nach Zimt oder Muskat?“
So wird aus der Küche ein kleines Forscherlabor.
2. Gemeinsamer Einkauf mit kleinen Entdeckeraufgaben
Beim Wochenmarkt- oder Supermarktbesuch eine kleine Mission mitgeben:
„Finde ein Gemüse, das du noch nicht kennst.“
„Welches Obst kommt gerade aus der Region?“
Kinder lernen dabei ganz praktisch, was es wo gibt – und wann.
3. Mini-Garten auf der Fensterbank
Ob Kresse, Radieschen oder eine Karotte im Wasserglas – kleine Anzuchtprojekte bringen Kindern näher, wie Lebensmittel wachsen. Jeden Tag beobachten, gießen und mitfreuen – das stärkt die Verbindung zur Natur und macht Lust auf frisches Essen!